Am Abend des 11. September wurde in feierlicher Vesper unser langjähriger priesterlicher Weggefährte P. Johannes als Novize unseres Ordens eingekleidet und an seinen Platz im von unserem Sakralschreiner Br. Walter Alois neu geschaffenen Chorgestühl geführt. Mit großer Freude begrüßen wir ihn in unsere Mitte. Zu Beginn des darauffolgenden Samstages trat der Orden zusammen, um die Laudes zu beten. Propst Philippus betrachtete die Stelle des Evangeliums „Fürchte Dich nicht, Du kleine Herde!“ (Lk 12,32) und stellte die Treue als eine hervorstechende Eigenschaft des Ordensritters heraus. Nach einer harmonischen Kapitelsitzung brachen Ordensleute und Familiare zur gemeinsamen Familienwallfahrt zum Kreuz am Karl-Neuf-Platz hoch über dem Lohrer Talkessel auf. Bei atemberaubender Aussicht beging die Gemeinschaft eine Andacht zu Ehren der Ordenspatronin Hildegard. Hieran schloss sich eine zünftige Brotzeit an, um sich für den Abstieg ins Tal zu stärken. Abends feierten wir den 50. Geburtstag unseres Alt- und Ehrendekans Br. Pius in geselliger Runde. Am Sonntag zelebrierten wir eine Festmesse zu Kreuzerhöhung in der Ordenskirche. Unser Propst Philippus hielt eine Festpredigt zu Thema „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“ – Wenn der Sturm des Ritters Rüstung prüft. Anschließend wurde das Bekenntnis auf unsere Wappenschilde erneuert: „Christus, der Herr, ist mein Schild und mein Schutz!“
Nach dem sensationellen Erfolg von Bettina & Philipp Tropf TODESURSACHE: UNFEHLBARKEIT! von 2020 veröffentlicht jetzt unser Propst Philipp Tropf sein neues Buch: ERBWÜRDE - DIE BEFREIUNG DES MENSCHEN AUS 1600 JAHREN ANGST-PSYCHOLOGIE.
"Die großen Kirchen gleichen heute Kathedralen, deren Fundamente durch die Erosion der Unredlichkeit ausgehöhlt wurden. Während die Mauern noch stehen und die Glocken rufen, ist Ihr Geist weitgehend aus den Hallen gewichen. Was bleibt, ist eine Dissonanz zwischen der christlichen Heilsbotschaft und machtpolitischer Verwaltung, die den Menschen in einer permanenten geistigen Unmündigkeit hält." (aus: Erbwürde)
Die christlichen Institutionen stehen vor dem Trümmerhaufen ihrer Glaubwürdigkeit. Der Grund ist keine Managementkrise, sondern eine 1600-jährige theologische Fehlkonstruktion: Das Dogma der Erbsünde – ein Gottesbild, das auf Vergeltung, Sühneopfer und der Entmündigung des Individuums beruht. Dieses Buch vollzieht den radikalen Abbruch dieser Angst-Psychologie und ersetzt das Dogma der Schuld durch das Fundament der Erbwürde. Es liefert die theologische Antwort auf die existenzielle Sinnsuche unserer Zeit und begründet ein Christentum auf der Basis bürgerlicher Autonomie. Es ist die intellektuelle Behausung für jene Souveräne, die das Sakrale des Christlichen retten wollen, indem sie das Despotische abweisen. Das Werk verschränkt die dekonstruktive Analyse mit biographischer Resonanz im Stilmittel der Doppelten Helix. In 20 Teilen treten große Souveräne der Geistesgeschichte als Zeugen ihres autonomen Glaubens auf:
• Grenzgänger der Vernunft: Von Max Planck bis Viktor Frankl – über die Schnittstelle von Wissenschaft, Sinnfindung und einem Schöpfergott jenseits des Kadavergehorsams.
• Rebellen des Gewissens: Von Ignaz von Döllinger bis Hans Küng – über den redlichen Widerstand gegen die institutionelle Unfehlbarkeit.
• Architekten der Zivilcourage: Von Henry Dunant bis Elsa Brändström – über ein Christsein, das sich in der bürgerlichen Tat und in souveräner Disziplin bewährt.
Das Buch adressiert Millionen freie Christen, die die Institution verlassen haben, um nach einer neuen spirituellen Statik zu suchen. Dieses Werk bietet ihnen das Fundament für ein Leben aus dem Glauben ohne Kirche – in Würde und Freiheit.
DIESES BUCH IST KEIN REFORMVORSCHLAG: ES IST DER SYSTEMBRUCH! Philipp Tropf tritt an, um einen SOUVERÄNEN KATHOLIZISMUS zu begründen, der sich allein dem LOGOS GOTTES und der ERBWÜRDE DES MENSCHEN verpflichtet fühlt.
"Die großen Kirchen gleichen heute Kathedralen, deren Fundamente durch die Erosion der Unredlichkeit ausgehöhlt wurden. Während die Mauern noch stehen und die Glocken rufen, ist Ihr Geist weitgehend aus den Hallen gewichen. Was bleibt, ist eine Dissonanz zwischen der christlichen Heilsbotschaft und machtpolitischer Verwaltung, die den Menschen in einer permanenten geistigen Unmündigkeit hält." (aus: Erbwürde)
Die christlichen Institutionen stehen vor dem Trümmerhaufen ihrer Glaubwürdigkeit. Der Grund ist keine Managementkrise, sondern eine 1600-jährige theologische Fehlkonstruktion: Das Dogma der Erbsünde – ein Gottesbild, das auf Vergeltung, Sühneopfer und der Entmündigung des Individuums beruht. Dieses Buch vollzieht den radikalen Abbruch dieser Angst-Psychologie und ersetzt das Dogma der Schuld durch das Fundament der Erbwürde. Es liefert die theologische Antwort auf die existenzielle Sinnsuche unserer Zeit und begründet ein Christentum auf der Basis bürgerlicher Autonomie. Es ist die intellektuelle Behausung für jene Souveräne, die das Sakrale des Christlichen retten wollen, indem sie das Despotische abweisen. Das Werk verschränkt die dekonstruktive Analyse mit biographischer Resonanz im Stilmittel der Doppelten Helix. In 20 Teilen treten große Souveräne der Geistesgeschichte als Zeugen ihres autonomen Glaubens auf:
• Grenzgänger der Vernunft: Von Max Planck bis Viktor Frankl – über die Schnittstelle von Wissenschaft, Sinnfindung und einem Schöpfergott jenseits des Kadavergehorsams.
• Rebellen des Gewissens: Von Ignaz von Döllinger bis Hans Küng – über den redlichen Widerstand gegen die institutionelle Unfehlbarkeit.
• Architekten der Zivilcourage: Von Henry Dunant bis Elsa Brändström – über ein Christsein, das sich in der bürgerlichen Tat und in souveräner Disziplin bewährt.
Das Buch adressiert Millionen freie Christen, die die Institution verlassen haben, um nach einer neuen spirituellen Statik zu suchen. Dieses Werk bietet ihnen das Fundament für ein Leben aus dem Glauben ohne Kirche – in Würde und Freiheit.
DIESES BUCH IST KEIN REFORMVORSCHLAG: ES IST DER SYSTEMBRUCH! Philipp Tropf tritt an, um einen SOUVERÄNEN KATHOLIZISMUS zu begründen, der sich allein dem LOGOS GOTTES und der ERBWÜRDE DES MENSCHEN verpflichtet fühlt.
Mit großer Freude feiert der Orden sein Hochfest - den Guthirtensonntag - wieder in der angestammten Heimat: im Spessart! Der Begrüßungsabend am Freitag wird im Lohrer Weinhaus Mehling ordentlich begossen. Am darauffolgenden Tag begeistert die Gemeinschaft eine fundierte Stadtführung des bekannten Genussjournalisten Bernhard Schneider, der immer wieder an passenden Stellen bekannte Bibelzitate einstreut. Während des Mittagsimbiss im Lohrer Brauhaus präsentiert Propst Philippus eine Sonderedition des Guthirtenbieres mit Aloysianum und dem Konterfei des Ehrenritters Walter Alois. Der langjährige priesterliche Weggefährte des Ordens, P. Johannes, beantragt beim Kapitel die Aufnahme ins Noviziat. Dem wird von Herzen gerne zugestimmt. Seine Einkleidung wird aus den 11. September festgesetzt. Anlässlich seines 10. Weihejubiläums zelebriert Propst Philippus die Festmesse zum Ordenspatrozinium am Sonntag und hält währenddessen die Festpredigt mit dem Titel „In te speravi, Domine – Auf Dein Wort hin“. Dabei deutet er die Worte des Herrn: „Fahrt wieder auf den See und werft das Netz noch einmal aus!“ als konkretes Wort an uns und ermutigt dabei zum Vertrauen auf Jesus.
Abschluss der Gemeinschaft mit der Anglican Free Communion International
Nassau, 8. März 2026
Als Propst und Dekan des Ordens geben wir hiermit offiziell bekannt, dass sich die Gemeinschaften des Bundes freier katholischer Gemeinden der Anglican Free Communion International angeschlossen haben. Ausgesprochen gute und vertrauensvolle Gespräche haben zu einer sehr freundschaftlichen Ausgangslage für ein enges ökumenisches Bündnis geführt.
Mit diesem Abschluss wird unser Orden in eine weltweite katholische Gemeinschaft britischer (also dezidiert nicht römischer) Prägung aufgenommen. Die Anglican Free Communion International besteht seit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts (1897) und kann damit auf eine stolze Tradition verweisen. Sie bildet eine internationale Gemeinschaft unabhängiger Kirchen und Gemeinden, die auf allen Kontinenten tätig sind. Innerhalb dieses Bundes wirken weltweit mehr als 500 Geistliche, darunter Bischöfe, Priester und Diakone (selbstverständlich Frauen und Männer).
Nassau, 8. März 2026
Als Propst und Dekan des Ordens geben wir hiermit offiziell bekannt, dass sich die Gemeinschaften des Bundes freier katholischer Gemeinden der Anglican Free Communion International angeschlossen haben. Ausgesprochen gute und vertrauensvolle Gespräche haben zu einer sehr freundschaftlichen Ausgangslage für ein enges ökumenisches Bündnis geführt.
Mit diesem Abschluss wird unser Orden in eine weltweite katholische Gemeinschaft britischer (also dezidiert nicht römischer) Prägung aufgenommen. Die Anglican Free Communion International besteht seit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts (1897) und kann damit auf eine stolze Tradition verweisen. Sie bildet eine internationale Gemeinschaft unabhängiger Kirchen und Gemeinden, die auf allen Kontinenten tätig sind. Innerhalb dieses Bundes wirken weltweit mehr als 500 Geistliche, darunter Bischöfe, Priester und Diakone (selbstverständlich Frauen und Männer).
Der Thomastag 2026 fand mit feierlicher Sponsion der 1. Absolvia des Studienhauses "Thomasianum" und anschließendem Festkommers der Hausverbindung "Thomasia" in Nassau statt. Bereits zum Begrüßungsabend im Rittersaal auf Burg Nassau konnte der Orden einen hohen Gast und lieben Freund begrüßen: Stadtbürgermeister Manuel Liguori, MdL, der an diesem Tag auch als Direktkandidat seiner Partei für den rheinland-pfälzischen Landtag nominiert wurde. In seiner Tischrede brachte Liguori zum wiederholten Male seine Freude über die Sitznahme des Orden in Nassau zum Ausdruck und lobte die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Stadt und Orden in den ersten Monaten. Auch zeigte er erneut seine Hoffnung und Zuversicht darauf, dass der Orden in kultureller, spiritueller und gesellschaftlicher Hinsicht zum Wohl der Stadt Nassau beitragen werde.
Am Sonntag, den 9. November 2025 fand zum ersten Mal eine Freiluft-Hubertusmesse auf Burg Nassau-Oranien statt. Veranstaltet von der Kreisgruppe Rhein-Lahn im Landesjagdverband RLP, zelebriert von Propst Dr. theol. Philipp Tropf des Souveränen Ritterordens Vom guten Hirten sowie gastronomisch ausgestattet vom Burgpächter Tobias Konrädi mit seinem Team lauschten rund 200 Besucher mit ihren Hunden den Jagdhornklängen und dem Gottesdienst. Mit diesem feiern die Jäger eine Messe zu Ehren ihres Schutzpatrons, dem heiligen Hubertus.
Am Samstag, den 8. November 2025 wurde in der sehr ehrwürdigen Matthiaskapelle zu Kobern-Gondorf unter wunderbarer Orgelbegleitung von Herrn Ralf Dötsch eine Diakonenweihe gespendet. Fünf Zelebranten legten unter Vorantritt von Erzbischof Karl-Michael dem Diakonandus die Hände auf. Anschließend fuhr die Gesellschaft nach Nassau zurück, wo der Neu-Diakon P. Paulus im Rittersaal auf Burg Nassau-Oranien ein Festessen für seine Gäste gab, das von Burgkoch Tobias Konrädi und seiner Mannschaft hervorragend ausrichtet wurde.
Am Folgetag trat zu morgendlicher Stunde die Festgesellschaft zu den Laudes in der überfüllten Ratskapelle zusammen, während der P. Paulus seine erste Predigt hielt.
Am Folgetag trat zu morgendlicher Stunde die Festgesellschaft zu den Laudes in der überfüllten Ratskapelle zusammen, während der P. Paulus seine erste Predigt hielt.
Zum Fest Kreuzerhöhung segnete unser Erzbischof Karl-Michael Soemer den Altar unserer neuen Ratskapelle "Vom guten Hirten" im Adesheimer Hof zu Nassau. Der Altar und die geamte Kapelleneinrichtung wurden vollständig in der ordenseigenen Sakralschreinerei von unserem Br. Walter Alois geschaffen.
Zum Gebetsgedenken an unseren am 7.7.2025 verstorbenen Ehrenprälaten P. Dr. theol. Wolfgang Kunicki versammelte sich die Ordensgemeinschaft mit den Familiaren zu einer bewegenden Trauermette mit ehrender Waffenwache in der Ratskapelle.
In einer denkwürdigen Stunde wurde am Freitagabend im Hotel "Lahnromantik" am Fuße der Burg Nassau-Oranien eine Erklärung unterzeichnet, wonach die Stadt Nassau und der Guthirtenorden in großer wechselseitiger Übereinstimmung die Sitznahme vollziehen und fördern wollen. Der Erste Beigeordnete, Ulrich Pebler, vertrat dabei die Stadt und hielt den Orden in einer warmherzigen Ansprache willkommen.